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Förderverein für Orgelbau und Kirchenmusik e.V.

Vorstellung des Vereins:

Über die Gründung und Vision des Vereins

Die Angelegenheit ist groß, die Anliegen sind inspirierend, die Zeit ist reif. Die Gründungsmitglieder haben sich endlich entschlossen, ihre Ambitionen und jahrzehntelangen Erfahrungen in einem Verein zu konkretisieren. Die meisten von ihnen sind begabte Musiker, die sich von klein auf mit Musik beschäftigt haben, zunächst in ihrem Heimatland Uganda und jetzt in Deutschland. Die engagieren sich seit Jahren in Deutschland, in Kirchengemeinden und verschiedenen Orten, im Bayerischen und Schwäbischen Länder, aber auch in Österreich. Darüber hinaus sind sie alle in ihrem Heimatland Uganda an vielen Aktivitäten und Projekten beteiligt. Hochbegeisterte, fleißig, klangbesessen, aufgewachsen in Uganda und verwurzelt in Deutschland. Abgesehen von afrikanischen Instrumenten spielen sie alle bestimmten westlichen Instrumente. Hier sind ihre Profile:

Simon Mbeera, Doktorand Liturgiewissenschaft (München), Dipl. Kirchenmusik (Regensburg) Pfarrvikar in Kareth (Regensburg). Spielt Klavier und Orgel.

Mayanja Gonzaga, Dr., Theo., (Tübingen) Dipl. Kirchenmusik (Rottenburg), Pfarrer in Daugendorf, Riedlingen (Rottenburg-Stuttgart). Spielt Klavier und Orgel.

Robert Kabuye, Doktorand Kulturwissenschaft (Passau), Kirchenmusik C (Regensburg) Kantor und Organist (Passau). Spielt Klavier und Orgel.

Joseph Wasswa, Dr. Kulturwissenschaft (Regensburg), Dipl. Kirchenmusik (Regensburg). Spielt Klavier und Orgel.

David Lubuulwa, MA. Theol., BA., Philologie (München), Pfarrvikar. Spielt Klavier und Querflöte.

Stephen Luyima, BA. Theol., Kirchenmusik C (Regensburg), Pfarrvikar (Sattelbogen, Regensburg). Spielt Klavier und Orgel.

Anthony Buyambi, BA. Bauingenieur, Ausbildung Mechatroniker (Mühlbauer, Roding), Praktikant Orgelbau. Spielt Klavier und Querflöte.

Alex Matovu, Mag. Theol., Kirchenmusik Ausbildung (Regensburg), Organist (Linz). Spielt Klavier und Orgel.

Nun wollen sie noch mehr verwirklichen, durch das, was sie gemeinsam haben: Musik. Sie wollen ihre Erfahrungen, ihre Ausbildung und ihr Studium in Deutschland, ihre "Verbindungen" nutzen, um in ihrer Heimat etwas Schönes zu realisieren: Orgelbau und Kirchenmusik. Zunächst ein ehrgeiziges Projekt: Eine Pfeifenorgel für die Kathedrale von Lubaga in Kampala. In dieser Kathedrale wird die Königin der Instrumente zu hören sein. Ein Instrument für Hände und Füße. Ist das nicht das Instrument par excellence, das Musik und Tanz auf wunderbare Weise verbindet? Und während es so viele Musikinstrumente wie Kulturen gibt, ist die Pfeifenorgel wohl die ultimative Konvergenz von Kunst, Wissenschaft, Handwerk und Technologie. Umso wichtiger ist es, dass wir den unglaublichen Wert dieser Pfeifenorgel und den Nutzen, den sie für die Gesellschaft als Ganzes haben kann, anerkennen.

Für viele Menschen kommt die Nachricht wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Warum hat so eine Idee so lange gedauert? fragen sich einige. Für Archangel Mugumya, einen Musiker in Kampala, ist es die beste Nachricht des Jahrhunderts. Für Michael Mukisa in Boston, Amerika, ist die Idee das, worauf er sein ganzes Leben lang gewartet hat. Überall im Heimatland und in der Diaspora ist die Idee auf positive Resonanz gestoßen.

Und die Österreichische Orgelbaufirma Rieger arbeitet zügig um den Traum zu verwirklichen. Schon mit internationaler Erfahrung, und mit Pfeifenorgel aller Art, und für alle Klima aufgebaut, in der ganzen Welt, auch in Afrika. Die Firma ist viel versprechend, vor allem in ihrer Bereitschaft Lehrlinge aus Uganda aufzunehmen, um in der Kunst des Orgelbaus beizubringen.

Eine Orgel in einer Kirche mit großer religiöser und kultureller Bedeutung. Ein Instrument mit 40 Registern, das einen vollen Klang erzeugt und die Menschen begeistert. Nicht nur, um die vielfältige und facettenreiche liturgische Praxis zu begleiten und die Herzen der Menschen zu Gott zu erheben, sondern auch um die Kultur und das gesellschaftliche Leben zu erweitern und zu gestalten. Und das ist der erste Schritt zu einer Vision und einer großen Aufgabe: Der Verein zur Förderung des Orgelbaus und der Kirchenmusik in Uganda hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kirchenmusik bei der Erfüllung kirchlicher Aufgaben zu unterstützen und die Anschaffung einer neuen Pfeifenorgel in der Kathedrale von Lubaga als einen ersten Schritt zur Förderung der Orgelbaukunst und der Weiterentwicklung der Orgellandschaft als beständiges Teil der Kulturlandschaft in Uganda zu fördern.

Darüber hinaus will der Verein ein multikulturelles Unternehmen sein, indem er die Entwicklungszusammenarbeit, den internationalen Geist, die Toleranz in allen Bereichen der Kultur und den Gedanken der Völkerverständigung fördert. In der Vision ist unter anderem eine Bach-Akademie und die Förderung von Musik und Kompositionen, die das westliche Musikerbe mit lokalen Musiktraditionen verbinden und weiterentwickeln.

Zweck und Verwirklichung der Vision

So wird die Vision verwirklicht werden:

Förderung von Kunst und Kultur

-    Unterstützung der Musikschule Cecilia Music School, Kampala, Uganda, insbesondere bei der Ausbildung von Kirchenmusikerinnen.

-   Unterstützung der Forschung und Erhaltung einiger wichtiger Aspekte der Kultur (vor allem in Verbindung mit Religion und kirchliche Gemeinschaften) in verschiedenen Regionen Ugandas, z. B. in den Bereichen Kunst, Musik, Tanz, Architektur

-    Veröffentlichung von Schriften, Lernmaterialien in den Bereichen Musik und Kultur, Bildung, und Gemeindeentwicklung

-    Kulturaustausch: Praktikantinnen und Praktikanten, Experten aus Deutschland, Workshops, Meisterklassen

-    Abhalten von Konzerten

Förderung von Bildung und Erziehung

-    Unterstützung der allgemeinen musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen.

-    Stipendien für begabte Schülerinnen und Schüler

-    Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie für erforderliche Fachkräfte

Förderung der Entwicklungszusammenarbeit, der internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens

-    Ausstellungen

-    Öffentlichkeitsarbeit

-    Vorträge

-    Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, besonders mit dem Freundeskreis Uganda (Katholische Kirchengemeinde Mössingen) und einer NGO Cecilia Foundation Uganda

-    Zusammenarbeit und Kooperation mit dem Amt für Kirchenmusik in den Diözesen Rottenburg-Stuttgart, Regensburg und Passau.

-    Partnerschaften mit den Hochschulen für Kirchenmusik in Rottenburg-Stuttgart und Regensburg.

-    Gegenseitige Besuche zwischen Uganda und Deutschland

Förderung von Nachhaltigkeit und Selbständigkeit durch kreative Arbeitsbeschaffung in allen geförderten Bereichen.

  • Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Teil des Entwicklungsprozesses. Daher wird es wichtig sein, einige der bestehenden Berufsschulen um Abteilungen zu erweitern, die auf die Kunst des Orgelbaus und der Instrumentenreparatur spezialisiert sind.

  • Ebenso wichtig ist aber auch, dass durch die Durchführung der Reparaturen vor Ort junge Menschen im Restaurierungshandwerk ausgebildet werden können - eine Chance, die sie sonst nicht hätten.

Projekt

Pfeifenorgel für Lubaga Kathedrale

Homepage für weitere Information

Projekt - Musik Institut

Weitere Information

 

Spenden

 

Förderverein für Orgelbau und Kirchenmusik in Uganda e.V. Kreissparkasse Biberach

IBAN: DE96 6545 0070 0008 8732 08   BIC: SBCR DE 66

 

Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Spenden‐ bescheinigung aus.

Kontakte

Förderverein für Orgelbau und Kirchenmusik in Uganda e.V. c/o Mayanja Gonzaga Lutwama

Kirchenberg 3, 88499 Riedlingen

Tel.: 0162 798 6880

mayanjagl@yahoo.com

Simon Mbeera

Tel.: 0152 119 189 49

ntasim2002@yahoo.com

David Lubuulwa Tel.: 0178 667 4534

lubuulwas@gmail.com

Robert Kabuye

Tel.: 0151 677 708 36

robertk018@gmail.com

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